Kloster Bredelar  Theodorshütte
Kloster Bredelar Theodorshütte
 
 

Natura 2017
Dialog mit der Natur
19. August bis 08. Oktober 2017

Phyllotaxis, 1991, Sjoerd Buismann, Gouda
Phyllotaxis, 1991, Sjoerd Buismann, Gouda

Die Ausstellung im Jahr 2017 ist in Vorbereitung. Der erste Teilnehmer aus den Niederlanden ist der Bildhauer Sjoerd Buisman. Er ist der Namensgeber der kommenden Ausstellung: „Natura 2017“

Die Ausstellung wird drei historische Themen des Klosters behandeln:

1. Zisterzienser, die mit ihren "Ora et Labora" (beten und arbeiten) versuchten, eine in Bredelar gegründete Gesellschaft aufzubauen, und auf diese Weise wurde ein "Klosterwald" beibehalten: vor allem Eiche, Buche, Hainbuche, Birke und Hasel.

2. Theodorshütte, eine industrielle Phase, in der Gusseisen-Utensilien hergestellt wurden.

3. Kulturzentrum, die aktuelle Zeit, in der das Kloster ein multifunktionaler Ort für Konzerte, Vorträge, Theater, Festen und Feiern ist, und natürlich: die Ausstellungen der Skulpturen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.sculptuur-bredelar.de

VISCUM Divi-Divi (2014), Sjoerd Buismann
VISCUM Divi-Divi (2014), Sjoerd Buismann
Geheilte Wunden
Geheilte Wunden
 

Sjoerd Buisman (1948, Gorinchem) ist ein niederländischer Bildhauer, der Skulpturen von Pflanzen und Bäumen macht.
Die Pflanzen und Bäume sind der Rohstoff, mit dem er arbeitet. Sjoerd mag keine Nachahmung. Kopieren, was bereits vorhanden ist, findet er nicht notwendig. Vielmehr befasst er sich mit dem Verständnis, und lässt sich damit bereits inspirieren. So ließ er z. B. Sansiveria ein ganzes Jahr kopfüber hängen, um herauszufinden, wie die Pflanze reagieren würde. Auf dem Bild auf der rechten Seite ist das Ergebnis.
Die Skulpturen in dem er die Wuchsform der bestimmten Früchten, Pflanzen und Bäume, manipuliert, nennt er ‚Wachstum-Arbeiten‘. In Haarlem hat er auf dem Weg in den Haarlemmerhout zwei Bogen von Linden gepflanzt, im Hof des Teylers Museum wuchs er einen Baum "auf Beinen", durch fünf Ableger an der Unterseite des Stammes zu verpflanzen.
Die ‚Wachstums-Arbeiten‘ markieren den Anfang des Werks Buismans. Die ersten Experimente fanden statt im Jahr 1968.

Madronaspirale, Sjoerd Buismann
Madronaspirale, Sjoerd Buismann
Sansevieria (Sansevieria  trifasciata) 1976-1977  (nach 1 Jahr kopfüber)
Sansevieria (Sansevieria trifasciata) 1976-1977 (nach 1 Jahr kopfüber)
 
 
 


 
 

Hybrid Modus 2016 - Neue Positionen in biologischen, lebenden und digitalen Skulpturen

Künstler: Isabelle Andriessen, Lara Almarcegui, Julian Charrière, Andreas Greiner, Spiros Hadjidjanos, Martijn Hendriks, Markus Hoffmann, Rachel de Joode, Stian Korntved Ruud &AE, Sculptress of Sound, Philip Topolovac, Mirko Tschauner, Alvaro Urbano, Benjamin Verhoeven, Raul Walch, Dan Walwin.



Über Skulptur/Sculptuur Bredelar

Zeitgenössische Kunst im Kloster

Persönliche Beziehungen machen es möglich: die niederländische Stiftung Van den Broek / Nolte realisiert zweijährliche internationale Wechsel-Ausstellungen zeitgenössischer Skulpturen im Areal des Klosters Bredelar|Theodorshütte. Sie unterstützt damit die Ziele des Fördervereins Kloster Bredelar e.V., den Klosterkomplex zu einem kulturellen Zentrum zu entwickeln.

Im Laufe der nächsten Jahre wird im Kloster Bredelar ein Deutsch-Niederländischer Skulpturenpark entstehen, der aus einer ausgewählten Skulptur pro Biennale erwächst.





Hier geht's zur ausführlichen Webseite www.sculptuur-bredelar.nl

Im Sommer 2014 wurde mit der viel beachteten Auftaktveranstaltung gestartet. Unter dem Thema "Unter dem Schutz der Haut hat die Zukunft bereits begonnen" konnten niederländische und deutsche Künstler ihre Skulpturen präsentieren. 

Im Juni 2015 erwarb die Stiftung die Skulptur "Stier" des Madfelder Künstlers Boris Sprenger. Die Skulptur wurde dem Kloster als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Im Juni/Juli 2016 war die Ausstellung Hybrid Modus im Kloster zu besichtigen (s.o.)





Foto rechts:
Die Skulptur "Stier" von Boris Sprenger

"Stier" von Boris Sprenger
 

Über Skulptur // Sculptuur Bredelar
Begegnung mit Skulptur // Sculptuur Bredelar: Ein Projekt, in dem moderne Kunst und baukulturelles Erbe zu einer neuen Wirklichkeit verschmelzen. Zu einer Wirklichkeit, in der das Jahrhunderte alte Kloster von Bredelar zum Zentrum zeitgenössischer Kunst aus Deutschland und den Niederlanden wird. Zu einer Wirklichkeit, die sich im Laufe der Zeit durch Erfahrungen weiter ausformen und immer deutlicher manifestieren wird.

Unsere Ambition
Das Kloster Bredelar wird durch die Errichtung eines Skulpturenparks mit internationalem Anspruch und zweijährlicher Ausstellung zum Zentrum für zeitgenössische Bildhauerkunst aus Deutschland und den Niederlanden. Die Aktivitäten stärken die kulturelle und monumentale Position des Klosters und vertiefen das kulturelle Band zwischen den Niederlanden und Deutschland. Entwicklungen in der Bildhauerkunst in Deutschland und den Niederlanden aufzuzeigen und sie zu stimulieren bilden den roten Faden der Aktivitäten.

Was wir tun
Wir organisieren eine zweijährliche Wechselausstellung, mit deutscher und niederländischer Bildhauerkunst, aus der bleibender Skulpturenbesitz erwächst. Die erste zweijährliche Ausstellung wird 2016 stattfinden; 2014 starteten wir mit einem Kick-Off in Form einer Auftaktausstellung. 2015 fand ein Symposium über wichtige Entwicklungen in der Bildhauerkunst in Deutschland und den Niederlanden statt. Die Teilnehmer an diesem Symposium kommen aus praktischen und theoretischen Gebieten: Bildhauer, Kunsthistoriker, Philosophen etc. Neben dem Ausstellung werden verschiedene andere Veranstaltungen - von Fall zu Fall in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen (auch regionalen) Organisationen - stattfinden.

Skulptur // Sculptuur Bredelar ist eine Initiative der Stiftung Van den Broek-Nolte.